Ägypten die arabische Republik auf dem nordöstlichen Afrikanischen Kontinent. Mit einer Fläche von über 1 Million km und damit fast doppelt so groß, wie die Bundesrepublik Deutschland. 6% des Wüstenstaates sind bewohnt. Die Landessprache ist arabisch, Staatsreligion ist der Islam. 42 % aller Ägypter lebten 2004 in Städten, 33,9 % waren unter 15 Jahre alt.

Die Hauptstadt Kairo ist die größte Stadt der arabischen Welt.
In Ägypten reichen erste Anzeichen menschlicher Besiedelung bis in die Zeit um 200 000 v Chr. zurück. Handelte es sich anfangs noch um nomadische Gruppen von Jägern und Sammlern, so entstanden ab etwa10 000 v Chr. erste Agrar Gemeinschaften.
Das Nil-Delta und die Mittelmeerküste gehören zur mediterranen Wetterzone. Dort kommt es im Winter zu Regenfällen und die Temperaturen gehen herunter.
Die Bezeichnung Ober- und Unterägypten bezieht sich auf die Flussrichtung des Nils, der aus Innerafrika kommend von Süden nach Norden fließt.
Durch die periodischen Überschwemmungen lagert sich am Flussufer nährstoffreicher Schlamm ab, der dem Land seinen Namen gab: „kemet“ „schwarzes(Land)“ .
Dieser fruchtbare Streifen ist an drei Seiten von weitläufigen Wüstengebieten umgeben, den „descheret“, „rotes(Land)“
Mit dem Gegensatz von Wüste und Flussoase, dem Erbe der uralten pharaonischen Hochkultur und einer die Sinne überwältigenden Atmosphäre von Tausend und einer Nacht zieht das Land am Nil seither Reisende, Forscher und Abenteurer in seinen Bann.
Das alte Ägypten , Reich der Pharaone
Die Hochkultur Ägyptens begann um 3000 v. Chr.
Den eigentlichen Akt der Gründung des Staates sowie der ersten Dynastie schreiben antike Überlieferungen einem König namens Menes zu, der auch die Hauptstadt Memphis gegründet haben soll.
Die großen Pharaone verstanden sich als Verkörperung des Gottes Horus, des rechtmäßigen Thronerben, der verstorbene König wurde zu Osiris. Als solche genossen die Herrscher eigene kultische Verehrung, waren sie doch zugleich Mittler zwischen der Welt der Götter und der Welt der Menschen.
Eine der wichtigsten Aufgaben des Königs bestand darin, die Götter zufrieden zu stellen und
damit die kosmische Ordnung aufrecht zu erhalten.