Das Emirat Qatar

gehört zu den trockensten Landschaften der Erde. Ein kleines, reiches Emirat am Arabischen Golf.
Es ist noch unwirtlicher als die anderen arabischen Wüstenstaaten. Es regnet nur selten im Norden dann sprießen dort Kräuter und Gräser. Die sehr schnell wieder verdorren.
Nur wenige Tierarten – Wüstenspringmäuse, Igel, Geckos und Warane – können unter den extremen Lebensbedingungen der Wüste existieren. Häufig weht der trocken-staubige Nordwestwind Shamal
Im Sommer steigen die Temperaturen auf 45 °C, im Winter sinken sie auf durchschnittlich 17 °C. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei 85 % es ist das ganze Jahr schwül.
Sehenswürdigkeiten sind die Kamelrennbahn und der Wadi Bashing.
Katar, zählt heute zu den wohlhabendsten Regionen der Welt. So reich, dass Wasser aus Entsalzungsanlagen fließt und Golf- und Tennisanlagen sowie die Gärten um die Hochhäuser ergrünen lässt.
Das einst verarmte britische Protektorat Katar, das früher von Perlenfischerei lebte, wurde 1971 unabhängig.
Nachdem der Perlenhandel , der seit 3200 Jahre vor chr. bestand, zusammenbrach wurde die Ölindustrie Katars wichtigste Einnahmequelle.
Bereits 1939 begann die kommerzielle Förderung, aufgrund des 2. Weltkrieges exportierte man erst 1949 katarisches Öl. In der Folge kam es zu einem Ölboom. 1961 trat Katar der OPEC bei.
Über das gut ausgebaute, etwa 1.300km, Straßennetz erreicht man die Vereinigten Arabischen Emiraten und Saudi-Arabien.
In den Häfen Mesaid und Ras Laffan werden neben Massengut und Stückgut- und Containern sowie Öl umgeschlagen.
Der Hafen der Hauptstadt Doha wird hauptsächlich von Dhaus angelaufen.
Es sind gerade mehrere spektakuläre Bauprojekte geplant. Darunter eine 400h große künstliche Insel namens „The Pearl“. Auf ihr sollen ganze Wohnanlagen entstehen.