Als Südsee wurde einst der ganze Pazifische Ozean bezeichnet. Heute wird das inselreiche Gebiet im zentralen Ozeanien als Südsee so genannt.
Im Jahr 1513 durchquerte V. N. Balboa Panama. Im Anschluss nach der Durchquerung sah er in südlicher Richtung den Pazifischen Ozean.
Zur Südsee gehören die Inselgruppen der Gilbertinseln, die Zentralpolynesischen Sporaden und den Fidschi-Inseln sowie den französisch-polynesischen Gesellschaftsinseln.

Die Gilbertinseln bestehen aus 16 Inseln, die im westlichen Pazifischen Ozean liegen. Auf dem Tarawa-Atoll befindet sich der Hauptort der Inseln, Bairiki. Seit 1979 gehören die Gilbertinselnzum Staat Kiribati.
Über ein weites Seegebiet ist die Inselgruppe der Zentralpolynesischen Sporaden verteilt, die gleichfalls zu Kiribati gehören. Unter anderem gehören zu den Line Islands die Inseln Washington, Fanning und Christmas.
Im südwestlichen Stillen Ozean liegen die Fidschi-Inseln, zu der ungefähr 300 Inseln gehören. Circa 100 Inseln sind bewohnt. Die wichtigsten Inseln sind Viti Levu, auf der die Hauptstadt Suva liegt, sowie Vanua Levu.
Östlich in Ozeanien liegt Französisch-Polynesien mit den Gesellschaftsinseln, den Marquesasinseln, den Tubuaiinseln, den Tuamotuinseln sowie den Gambierinseln. Der Hauptort Papete liegt auf der Insel Tahiti. Inzwischen wird Französisch-Polynesien vom stärker werdenden Fremdenverkehr geprägt.
Tahiti ist die größte der französisch-polynesischen Gesellschaftsinseln. Das Bild der idyllischen Insel wird von zwei Vulkanen, die erloschen sind, geprägt. Diese Vulkane wiederum bilden zwei Halbinseln und sind bewaldet. Umgeben ist die Insel, die ein Hauptziel des Fremdenverkehrs ist, von einem Korallenriff.