Wir verbrachten in Venezuela, einem südamerikanischen Staat an der Karibikküste, unseren ganz individuellen Urlaub. Die Bolivarische Republik Venezuela ist fast dreimal so groß wie Deutschland und lockt mit 2.800 Kilometern Küste jährlich viele Touristen an.

Venezuela`s Hauptstadt heißt Caracas und offizielle Landessprache ist Spanisch. Bezahlt wird in dem Land mit Bolivar. Venezuela liegt 5 Stunden (in der Sommerzeit sogar 6 Stunden) gegenüber der MEZ zurück.
Bei der Einreise besteht keine Visumspflicht. Touristen benötigen einen gültigen Reisepass und auf dem Flughafen müssen sie eine Touristenkarte ausfüllen.
Geographisch lässt sich Venezuela in vier Regionen einteilen, die alle überaus interessant und sehenswert sind:
Die Anden, die Orinoco-Ebenen, das Hochland von Guayana sowie die Maracaibo-Tiefländer. Diese Gebiete zeigen die starken Kontraste der Natur in diesem Land.
Wir gestalteten unseren Urlaub sehr facettenreich und unternahmen Ausflüge ins Landesinnere. Sehr erlebnisreich war unsere Rucksackreise durch das immer grüne Orinoco-Delta. In kleinen Motorbooten, oder auch einmal in einem traditionellen Einbaum, befuhren wir den größten Fluss des Landes: den Orinoco. Am Randes des Flusses siedeln Einwohner, die sich noch ganz auf ihr eigenes Handwerk verlassen. Die Übernachtung erfolgte in einem naturbelassenen Dschungel-Camp. Das Orinoco-Delta machte uns mit der Tierwelt in diesem Gebiet bekannt. Wir sahen Brüllaffen, Delfine, wunderschöne Vogelarten, Piranhas, Vogelspinnen und viele weitere interessante Urwald-, Fluss- und Sumpfbewohner. Im Anschluss daran unternahmen wir einen Ausflug in die Gran Sabana (im Bergland von Guayana) zum Nationalpark Canaima, der 1994 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt wurde. Eine besondere Attraktion für die Touristen sind die charakteristischen Tafelberge. Wir genossen die Aussicht auf die Tafelberge und die einzigartige Naturschönheit der Salto- Angel- Wasserfälle aus der Vogelperspektive. Der Salto Angel ist mit einer Fallhöhe von 978 m der längste Wasserfall der Welt. Im Nationalpark Canaima befinden sich weitere, kleinere Wasserfälle. Wir liefen, nur mit Badekleidung, hinter einem Wasserfall entlang, während gewaltige Wassermassen neben uns lautstark in die Tiefe stürzten.
Auch Kulturinteressierte können bekannte Sehenswürdigkeiten besuchen. Dazu zählen die Chiesa de San Clemente, die Kathedrale von Caracas, die Kathedrale von Coro, die Kathedrale von Ciudad Bolivar oder das Haus der Gouverneure in Ciudad Bolivar.
Die Hotels an der Karibikküste, insbesondere auf der Insel Isla de Margarita, sind sehr zu empfehlen.
Venezuela verfügt über sieben internationale Flughäfen, unter anderem der Flughafen Porlamar (auf Isla de Margarita), der Flughafen Caracas und der Flughafen Maracaibo.
Für Touristen ist das Land bislang noch als relativ sicher einzuordnen.
Wir träumen immernoch sehr oft von unserem wunderschönen Urlaub voller Abenteuer in Venezuela und empfehlen jedem Besucher des Landes einen Abstecher ins Landesinnere zu unternehmen.