Finnland grenzt an Schweden, Norwegen, Russland und die Ostsee.

Ein Staat in Nordeuropa. Mitglied der Europäischen Union.

Finnland trat 1995 der EU bei, die Staatsform ist Republik. Auf einer Fläche von 338 000 Quadratkilometer leben 5,2 Millionen Menschen. Es ist etwas kleiner als Deutschland.

Im hohen Norden kann man ca. 10 Wochen lang die Weißen Nächte erleben. In dieser Zeit geht die Sonne niemals unter. Im Winter hingegen ist es in derselben Gegend fast 8 Wochen lang Nacht.

Mit seinen zahlreichen, endlose Wäldern und Binnenseen ist Finnland für die Schönheit seiner unberührten Natur bekannt. Die nordische Schönheit hat zahlreiche Künstler inspiriert, unter anderem den Komponisten Jean Sibelius.

Ihr Seenreichtum, das hervor stechenden Merkmal der Landschaft, hat ihr den Beinamen „Land der tausend Seen“ eingebracht hat.

Der Wald ist den Finnen ein Heiligtum und sie sind sehr darauf bedacht, ihn zu erhalten. Die Birke ist Nationalbaum Finnlands.

Das berühmteste finnische Tier ist zweifelsfrei das Rentier, eines der Wahrzeichen Finnlands. Über die Hälfte aller Rentiere leben in einer Form der Haushaltung. Die Rentierzucht wird hauptsächlich von den Lappen betrieben. Ein Stoß mit dem Geweih kann einen Wolf töten. Elche sind ausdauernde Läufer, die selbst ein Pferd hinter sich lassen.

Insgesamt gibt es in Finnland etwa 67 Säugetierarten, 340 Vogelarten und 77 Fischarten, von denen 36 Arten nur in den Binnengewässern vorkommen.

Die Hauptstadt ist Helsinki Dort leben 560.000 Einwohnern. Gegründet wurde Helsinki – unter dem Namen Helsingfors – 1550 von Schwedenkönig Gustav I. Wasa.

Heute erstreckt sich Helsinki mit einer Fläche von 686 km² weit über die Halbinsel hinaus.

Das Klima von Helsinki verbindet Merkmale des Kontinental- und Seeklimas.

Im Großraum Helsinki, zu dem auch die Nachbarstädte Espoo und Vantaa gehören, leben sogar 1,2 Millionen Menschen.

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