Irland wird nicht ohne Grund die “Grüne Insel” genannt, prägen doch Weiden in saftigen Grün überwiegend die Landschaft. Aber Irland bietet dem Reisenden nicht nur Weiden, sondern auch Moore, Flüsse, Seen, Berge und Küsten.

Die Berge fallen zum Meer hin steil ab und umschließen die Ebene im Landesinneren, deshalb wird die Oberflächenform Irlands oft mit einer Schüssel verglichen. Besonders reizvoll sind die Central Lowlands, eine grüne, von Hecken und Steinmauern durchzogene Ebene. Das zentrale Tiefland wird vom längsten Fluss Irlands, dem Shannon, durchschnitten. In diesem Teil der Insel findet die größte landwirtschaftliche Nutzung statt. Aufgrund des kaum vorhandenen Gefälles bildet der Shannon zahlreiche Seen und Seitenarme. Ein ganz anderes Bild dagegen bieten die wilden Gebirgslandschaften der Galtee, Antrim oder Wicklow Mountains und die zerklüfteten Küsten von Kerry und Galway. Eine besondere Harmonie bilden die, in den Grafschaften Donegal und Mayo vorherrschenden, Heide- und Torfflächen, deren Farben vom saftigen Grün bis zum erdfarbenen Braun reichen. Der sonnigste Teil Irlands liegt im Südosten. Hier gibt es kilometerlange Strände und es geht lebhafter zu als in anderen Teilen des Landes.
Neben seiner natürlichen Schönheit ist Irland auch ein geschichtsträchtiges Land. So läßt sich die Geschichte der Insel bis 7000 Jahre vor Christus zurück verfolgen. Heute zeugen noch viele Denkmäler von dieser Zeit.
Die irische Bevölkerung hat sich, trotz des wirtschaftlichen und sozialen Fortschritts der letzten Jahrzehnte, ihre alten Traditionen bewahrt. So können immer noch Erzählungen, Mythen und Musik in der alten irischen Sprache belauscht werden.

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