Als ich den ersten Blick auf die Insel Saint Lucia werfen konnte, war ich etwas enttäuscht. Ich hatte mir vorgestellt eine Insel zu sehen, welche mit weißen Sandstränden und Palmenhainen auf mich wartet.

Stattdessen bekam ich eine graue Nebelwand geboten, welche sich erst am nächsten Morgen verflüchtigte hatte. Nun war meine Überraschung groß. Das tropische Inselparadies erstrahlte in seiner vollen und ganzen Pracht. Die beiden großen Berge der Insel, die Pitons, umgaben mein Hotel. Von hier hatte ich einen der atemberaubensten Blicke der Insel auf das herrlich blaue Meer.
Einige Tage später bestieg ich mit einer Gruppe den Mount Gimie. Von hier konnte ich nun die ganze Insel übersehen. Das Wunderbare an Saint Lucia sind die über die Insel verteilten bewaldeten Berge und Hügel. Die Menschen, hauptsächlich afrikanischer Abstammung, sind nett, freundlich und zuvorkommend. Es wird gewarnt sich zu weit und vor allem alleine von der Hotelanlage zu entfernen. Ich persönlich konnte in dieser Hinsicht keinerlei negativen Erfahrungen machen.
Qualibou, ein Gebiet im Südwesten der Insel, lockt den interessierten Besucher mit einer Anzahl Lavakuppen und entsprechenden Kratern, welche an die Zeit der Vulkanausbrüche auf der Insel erinnern.
Ein besonderer Höhepunkt meines Besuches auf Saint Lucia war das Erleben eines realen Hurrikans. Ich kenne den ein oder anderen heftigen Sturm, den ich in Deutschland erleben konnte. Wer allerdings einmal einen Hurrikan auf Saint Lucia erleben durfte, der hat vor deutschen Winden keine Angst mehr. Die Bewohner der Insel sind solche Ereignisse gewöhnt und helfen auch dem Touristen sicher das Naturschauspiel zu überstehen. Ich konnte in keiner Sekunde behaupten, dass ich wirkliche Angst gehabt hätte. Ruhig und professionell agierte das Hotelpersonal und betreute die Gäste vorbildlich.
Trotz des vielen Waldes eignet sich die Küste der Insel prächtig für einen erholsamen Badeurlaub. Die abendlichen Strand- und Hotelpartys bei angenehmen Temperaturen und tropischen Cocktails machten das Karibikfeeling perfekt.
Witzig fand ich persönlich die Sprache der Einwohner. Die Amtssprache ist Englisch, was die Kommunikation sehr einfach macht. Der Inseldialekt allerdings, ist eine Mischung aus Französisch, Afrikaans, Englisch und meiner Meinung nach etwas Deutsch.
Von allen Sprachen das Beste herausgenommen, bunt vermischt und wiedergegeben. Auch dies ist ein Teil des Charmes, welcher die Bewohner und auch die gesamte Insel ausstrahlen.
Die Insel Saint Lucia sei dem empfohlen, der die wahre Karibik sucht. Der Gast, steht er am Hafen oder am Strand, würde es sicherlich nicht sonderlich verwundern, käme am Horizont plötzlich ein altes, mächtiges Segelschiff mit einer Totenkopfflagge am Mast angefahren. So stelle ich mir eine typische Pirateninsel in der Karibik vor.
[...] Saint Lucia – Die typische KaribikinselDas Wunderbare an Saint Lucia sind die über die Insel verteilten bewaldeten Berge und Hügel. Die Menschen, hauptsächlich afrikanischer Abstammung, sind nett, freundlich und zuvorkommend. Es wird gewarnt sich zu weit und vor allem … [...]
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