Innerhalb der Kleinen Antillen liegen im nördlichen Bereich die Inseln Antigua, Barbuda und Redonda, die den Inselstaat Antigua und Barbuda bilden. Die Inseln gehören zur Inselgruppe Leeward Islands.

Die Engländer kolonisierten die Inseln ab dem Jahr 1632. Einst dienten die Inseln dann Jahre später als Hauptstützpunkt für die Engländer. In der Zeit des Kolonialkrieges lag hier der Hauptstützpunkt der britischen Flotte in der Karibik.
Häufig sind die Küsten der Inseln flach ausgeprägt und es sind viele Buchten zu sehen. Gesäumt wird die Küste von Korallenriffen. Das vulkanische Bergland liegt im Südwesten der Insel und ist tief zerschnitten. Geprägt ist das Bild der Inseln hauptsächlich von flachen Kalktafelländern. Ganz berühmt ist die Insel Antigua für ihre sauberen Strände.
Die kleineren Inseln Barbuda und Redonda sind nur schwach beziehungsweise gar nicht besiedelt. Auf der Hauptinsel Antigua befindet sich im Nordwesten die Hauptstadt Saint. John’s.
Sehenswert sind in Saint John’s die Überreste des zu Beginn des 18. Jahrhunderts erbauten Fort James. Im Jahr 1747 wurde der Gerichtspalast erbaut. Dominiert wird das Stadtbild von Saint John’s von der Saint-John’s-Kathedrale, deren Bau im Jahr 1845 erfolgte.
Das klimatische Bild der Inseln wird in den Monaten Mai bis November von Niederschlägen bestimmt. Die Monate von Dezember bis April sind von Trockenheit bestimmt. Durch den Wind der See werden die tropischen Temperaturen gemildert.