Innerhalb der Kleinen Antillen liegt der Inselstaat Dominica, der durch Vulkanismus geprägt ist. Hier spielen Solfataren und heiße Quellen eine große Rolle. Das Landesinnere wird von immergrünem Regenwald geprägt.

Dominica wird durch ein stark zerschnittenes Gebirge von Norden nach Süden durchzogen. In diesem Gebirge ist der Berg Morne Diablotin mit einer Höhe von 1447 Metern der höchste Berg.
Im November des Jahres 1493 entdeckte Christoph Kolumbus die Insel Dominica. Französische Siedler fanden immer mehr am Anfang des 18. Jahrhunderts nach Dominica. Nur zwei Jahre später wurde die Insel zur britischen Kolonie. Die volle Unabhängigkeit erhielt die Insel im Jahr 1978.
Besiedelt ist die Insel lediglich im Küstenbereich. Die verkehrsmäßige Erschließung befindet sich im Ausbau, da der Fremdenverkehr langsam zunimmt.
Eine der wichtigsten Städte ist die Hauptstadt Roseau im Südwesten der Insel, die über den Haupthafen der Insel verfügt. Von hier verkehren täglich Schiffe nach Guadeloupe und Martinique.
Touristen erreichen die Insel über Kreuzfahrtschiffe, die in der Woche mehrmals im Haupthafen anlegen.
Mit der Hauptstadt ist ein idealer Ausgangspunkt gegeben, von dem Ausflüge zu den Sehenswürdigkeiten von Dominica gestartet werden können. Ein Ausflug sollte beispielsweise zu den Trafalgar Wasserfällen führen. Nur knapp elf Kilometer von der Hauptstadt entfernt liegt der Boiling Lake.
Im August und im September wird das feuchtheiße Tropenklima von Niederschlägen bestimmt, die durch den Nordostpassat angetrieben werden.