Mit einer Größe von 1.509 km² ist Guadeloupe die größte der kleinen Antillen. Seit 1674 ist die Insel mit Unterbrechungen eine französische Kolonie. Als Übersee-Department ist die Insel zusammen mit Marie-Galante, Saint-Martin, Saint Barthélemy und weiteren seit dem Jahr 1946 eingesetzt. Insgesamt hat Guadeloupe mit diesen und weiteren Inseln eine Größe von 1.780 km². Guadeloupe ist ein Teil der so genannten Französischen Antillen.

Guadeloupe besteht aus den Inseln Basse-Terre und Grande Terre. Mit der Vulkaninsel Basse-Terre ist Guadeloupe, die teilweise dicht bewaldet ist, im engeren Sinne gemeint. Der höchste hier liegende Berg ist der Vulkan Grande Soufriere mit 1.467 Metern. Bei Grande-Terre handelt es sich um eine flache Kalkinsel. Getrennt sind die beiden Inseln durch den Meeresarm Riviere Salée, der eine Breite von 60 bis 200 Metern hat.

Die Hauptstadt von Guadeloupe ist Basse-Terre und der Haupthafen ist Pointe-á-Pitre. Gegliedert ist Guadeloupe in die Verwaltungseinheiten Basse-Terre und Pointe-á-Pitre. Beide Verwaltungseinheiten sind in zahlreiche Kantone unterteilt. Immer öfter wird der Haupthafen von Kreuzfahrtschiffen angesteuert.

In der Gemeinde Deshais liegen zwei der zahlreichen Sehenswürdigkeiten von Guadeloupe. Besonders sehenswert sind der Botanische Garten sowie der Orchideengarten.

Gerade Vieux-Habitants wird vom Tourismus stark geprägt. Hier sind einige Monumente aus vergangenen Tagen zu sehen.

Schriftliche Erwähnung fand Port Louis zu allererst im 19. Jahrhundert. Unter den sehenswerten Bauwerken befindet sich eine Mühle. Der Tourismus hat heute für Port Louis eine hohe Bedeutung.

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