Traumhaft ist der Urlaub auf der zauberhaften Insel Martinique, der zweitgrößten Insel in der östlichen Karibik. Einsame Strände an einem türkisblauen Meer, bunte Kolibris und ein tropisches Paradies erwarten den Besucher. Die Martiniquais, die zu über 90 Prozent die Nachkommen schwarzer Sklaven sind, haben seit 1946 den Status gleichberechtigter Franzosen. Und Frankreich sorgt nach Kräften für seine karibische “Tochter”, so dass den Urlauber ein, im Vergleich zu manchen der anderen karibischen Inseln, angenehmer Lebensstandart der Bewohner erwartet.

Fort-de-France, mit seinen französisch anmutetenden Straßenzügen, ist die Hauptstadt der Insel. Rund ein Drittel der Einwohner lebt in dieser quicklebendigen Hafenstadt, eng gedrängt zwischen französischen Luxusgeschäften und überquellenden afrikanischen Märkten. Im Museum von Fort-de-Fance kann der Reisende Keramiken der Ureinwohner, der Arawaks, bewundern, allerdings sind dies die einzigen Spuren, die die Indianer auf der Insel hinterließen. Alljährlicher Höhepunkt des bunten Treibens in der Hauptstadt ist der extasisch gefeierte Karneval.
Auf der Insel sorgen das feucht-heiße tropische Klima und die vielen Regenfälle, die vor allem zwischen Juli und November niedergehen, für eine paradiesische Fruchtbarkeit. Im Norden ragt der 1400 Meter hohe Vulkan “Montagne Pelée” aus dem immergrünen Regenwald empor. Immer noch rumort er so gefährlich, als könne er jeden Augenblick bersten.
Der größte Teil von Marinique besteht aus tropischem Regenwald, im Süden und Südwesten kann der Reisende allerdings auch Savannen durchqueren. Mungos, Wildkanninchen und verschiedenen Taubenarten sind hier zu beobachten.
So wurde auf Martinique der französische Lebensstil, gepaart mit karibischer Leichtigkeit, auf die Antillen verpflanzt.