Gebildet werden die Niederländischen Antillen von den Curacao und Bonaire, die vor der Küste von Venezuela liegen. Weiterhin gehören der Südteil von Saint Martin (auch Sint Maartin genannt), Saint Eustatius und Saba aus der Gruppe der Leewards Islands zu den Niederländischen Antillen.

Autonom und gleichberechtigt sind die Niederländischen Antillen als Teil der Niederlande, die mehr und mehr für den Fremdenverkehr erschlossen wurden.
Auf der Insel Curacao befindet sich die Hauptstadt der Inselgruppe, Willemstad. Bestimmt wird das Tropenklima durch trockene Wärme. Vorherrschend befindet sich auf Curacao Dornsavanne.
Hier wird die Gewinnung von Guano betrieben. Der Hafen und die Innenstadt von Willemstad wurden im Jahr 1997 durch die Unesco in die Liste des Weltkulturerbes der Menschheit mit aufgenommen.
Für den bekannten Likör Curacao, werden die auf der Insel wachsenden Bitterorangen verwendet.
Insbesondere durch die Schönheit der Unterwasserwelt ist die Insel Bonaire, deren Hauptstadt Kralendijk ist, bekannt geworden.
Saint Martin ist eine Insel, deren Nordhälfte zu Frankreich gehört. Der Südteil gehört zur Niederlande und ist touristisch erschlossen. Zu den Sehenswürdigkeiten der Insel gehört das Grenzdenkmal, das für die Teilung der Insel steht. In Philipsburg ist die Gelegenheit zu einem Besuch im Geschichtsmuseum gegeben und in der Nähe der Stadt liegen Fort Williams und Fort Amsterdam.
Das klimatische Bild der Niederländischen Antillen wird durch tropisches Wetter bestimmt. Auf den nördlich gelegenen Inseln werden ist das Klima eher feucht, während auf den südlich gelegenen Inseln sehr trocken ist.