In den westindischen Kleinen Antillen liegt der Staat St. Kitts-Nevis, der aus den Inseln St. Christopher und Nevis besteht.
Im Jahr 1493 entdeckte Christopher Kolumbus die Inseln und gab den Inseln Namen. So entstanden die St. Christopherus, deren Namen später zu St. Kitts verändert wurde, und die Insel Nevis.

Das Bild der Insel Saint Kitts wird von einem Gebirgszug mit dem Vulkan Mount Misery, heute Mount Mialigua, geprägt. Insgesamt liegen hier drei Gebirgsketten. Schmal und lang ist die Halbinsel im Südosten, wo ein Salzsee liegt. Von hier führt der Weg zur Insel Nevis, wo ein großer Vulkankegel das Inselbild prägt.
Die Hauptstadt des Staates ist Basseterre, die zugleich die größte Hafenstadt des Staates ist. In der Stadt Charlestown, die auf der Insel Nevis liegt, steht eine Synagoge. Diese gilt als die älteste Synagoge in der Karibik. Von beiden Hauptstädten ist ein Stadtbild mit einem kolonialen Stil zu bewundern.
Auf den Inseln erwarten die Besucher schöne Strände mit zuckerhaltigem Sand.
Im feuchttropischen Klima der Inseln herrschen mittlere Temperaturen von 25° C. Zeitweilig ist der Nordostpassat auf den Inseln zu spüren. Davon werden die Niederschlagshöhen bestimmt. So können in den südlichen Küstenebenen 750 mm an Niederschlägen fallen, während in den Gebieten des Gebirges bis zu 3.500 mm an Niederschlägen fallen können.
In den niedrigeren Gebirgsregionen finden Besucher überwiegend Gebirgsland vor. Dagegen beherrscht in den höheren Regionen des Gebirges immergrüner Regen- und Bergnebelwald das Bild.
Regen- und Bergnebelwald das Bild.