Zur Gruppe der „Inseln über dem Winde“ gehört die westindische Inselrepublik Saint Lucia, die innerhalb der Kleinen Antillen liegt und zugleich über eine reizvolle Landschaft verfügt.

Das Bergland der Inseln, die eine Größe von 622 km² besitzt, besteht aus vulkanischen Gesteinen und ist sehr reliefstark. Besonders interessant ist die Landschaft im Südwesten in der Nähe der Stadt Soufriere. Dort sind zwei steile Pitons zu sehen, die eine Höhe von je 800 Metern haben.

Der eigentlichen europäischen Entdeckung der Insel kann kein Datum zugeordnet werden. Fest steht jedoch, dass die Insel zu Beginn des 17. Jahrhunderts ergriffen für eine kurze Zeit britische Bürger Besitz von der Insel. Da die Ureinwohner jedoch Widerstand leisteten, konnten keine weiteren Siedlungsversuche gestartet werden.

Auf der Insel liegen die Städte Castries, Vieux Fort und Soufriere, die über einen Hafen verfügen. Castries ist die größte Stadt von Saint Lucia und zugleich Hauptstadt. Unter den Häfen der westindischen Inseln gilt der Hafen von Castries als einer der besten Häfen.

Sehr gut erschlossen ist das Küstengebiet rund um die Insel, so dass sich hier eine schöne Ausflugsmöglichkeit anbietet.

Das Klima auf Saint Lucia ist tropischer Natur. Hierbei wirkt sich der Nordostpassat auf das Klima aus. Die Temperaturen betragen im Durchschnitt zwischen 25° C und 30° C.

Vertreten durch die Generalgouverneurin ist das eigentliche Staatsoberhaupt der Insel die britische Königin Elisabeth II.

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